Börsenpreis auf Jahrestief
Die hohe Solar- und Windeinspeisung hat den Strom-Großhandelspreis (EEX Day-Ahead) im Juni zeitweise auf unter 6 ct/kWh gedrückt — den niedrigsten Stand seit Jahresbeginn. An sonnigen Mittagsstunden lagen die Preise teils sogar im negativen Bereich.
Warum Ihr Tarif trotzdem gleich bleibt
Endkundenpreise enthalten nur zu rund einem Viertel den reinen Beschaffungspreis. Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Marge machen den Rest — und die sind stabil. Deshalb sinken Haushaltstarife selbst bei fallender Börse kaum.
Dynamische Tarife profitieren am stärksten
Wer einen dynamischen Tarif (z. B. Tibber, Octopus) hat, profitiert direkt von den günstigen Mittagsstunden — etwa beim Laden des E-Autos oder Betrieb der Wärmepumpe. Für Haushalte mit steuerbaren Verbräuchen kann sich das Modell im Sommer besonders lohnen.
Empfehlung
Grundversorgungskunden zahlen weiterhin am meisten. Ein Wechsel spart aktuell 200-350 €/Jahr. Im Volt-Gas Tarifrechner sehen Sie alle tagesaktuellen Tarife für Ihre PLZ.