Ein eigener Wärmepumpentarif senkt die Heizkosten spürbar. Wir vergleichen die wichtigsten Anbieter 2026 nach Preis, dynamischen Optionen und Verfügbarkeit.
Wer mit einer Wärmepumpe heizt, sollte den Heizstrom nicht über den normalen Haushaltstarif beziehen. Spezielle Wärmepumpentarife (Heizstrom) sind pro kWh deutlich günstiger — Voraussetzung ist in der Regel ein separater Zähler oder eine steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG, die dem Netzbetreiber ein zeitweises Dimmen erlaubt. Dafür gibt es reduzierte Netzentgelte. Welche Anbieter für Ihre PLZ mit welchem Zählertyp liefern, sehen Sie im Tarifrechner.
Es gibt zwei Welten. Festpreis-Wärmestrom (z. B. Eprimo, E.ON) bietet Planungssicherheit über einen separaten Zähler und ist für die meisten Haushalte die einfachste günstige Lösung. Dynamische Tarife (Tibber, Octopus) koppeln den Preis stündlich an die Strombörse — wer eine steuerbare Wärmepumpe und idealerweise eine PV-Anlage oder einen Pufferspeicher hat, kann damit deutlich mehr sparen, trägt aber das Preisrisiko. Ohne smarte Steuerung ist der Festpreistarif meist die bessere Wahl.
Für vergünstigten Wärmepumpenstrom brauchen Sie entweder einen zweiten (separaten) Zähler nur für die Wärmepumpe oder — seit der §14a-EnWG-Reform — eine als steuerbare Verbrauchseinrichtung angemeldete Anlage. Im Gegenzug erhalten Sie reduzierte Netzentgelte. Klären Sie vor dem Tarifwechsel mit Ihrem Installateur oder Netzbetreiber, welche Variante bei Ihnen vorliegt.
Der Tarifrechner zeigt Ihnen die verfügbaren Heizstrom- und Wärmepumpentarife — sortiert nach persönlicher Ersparnis. Mehr Hintergrund auf unserer Wärmepumpen-Tarif-Seite.
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